„Die Atmung stellt eine Nahtstelle dar zwischen Vegetativum und menschlichem Wollen.
Sie reagiert auf jede noch so kleine Veränderung in physischen wie in psychischen Bereichen, an ihr sind also körperliche wie seelisch-geistige Befindlichkeiten gleichermaßen ablesbar. Diesem Umstand haben wir die vielfachen Störungen unserer Atmung zu verdanken, aber auch die Möglichkeit, sie übend zu beeinflussen.“
(Heidi Noodt 2006)

 

Atemtherapie und -schulung bei:

a. Erkrankungen der Atmungsorgane wie

  • Asthma bronchiale/Bronchitis
  • Beeinträchtigungen nach Eingriffen im Bereich des Atemapparates

 

b. Fehlfunktionen der Atmung bei organischer und/oder psychogener Ursache

  • Störungen des Atemrhythmus
  • nervöses Atemsyndrom (schnelle, flache Atmung)
  • Atemnotsyndrom des Erwachsenen
  • Atemstörungen nach traumatischen Erlebnissen
    (körperlicher oder seelischer Natur)

 

c. Schnarchen und Schlafapnoe

  • Schnarchen beeinträchtigt den Schlaf und stört die Schlafphasen während der Nacht, die der Regeneration dienen. Gelegentliches Schnarchen bei Erkältungen oder anderen vorübergehenden Störungen ist normal und unbedenklich.
  • Dauerhaftes, intensives Schnarchen führt jedoch zum Verschluss der Atemwege.
  • Häufige Aussetzer während des Schlafes deuten auf eine Schlafapnoe hin.
    Eine Schlafapnoe geht mit gravierenden Atemstörungen einher.
  • Häufige Symptome sind:
  • Mundtrockenheit am Morgen, schreckhaftes Aufwachen in der Nacht, Tagesmüdigkeit und auf lange Sicht die Beeinträchtigung des allgemeinen Gesundheitszustandes.
  • Die üblicherweise verordneten Beatmungsgeräte, die während der Nacht den Aussetzern entgegenwirken sollen, können als unterstützende, aber nicht ursachenorientierte Maßnahme betrachtet werden. Eine zusätzliche intensive Atemtherapie sowie ein Training der Mundinnenmuskulatur können zu einer dauerhaften Verbesserung der Symptomatik beitragen.

 

Bei individuellen Fragen zu diesem Thema stehe ich Ihnen selbstverständlich gerne zur Verfügung.

 

 

„In jedem Atemholen sind zweierlei Gnaden:
Die Luft einziehen, sich ihrer entladen;
jenes bedrängt, dieses erfrischt;
So wunderbar ist das Leben gemischt.
Du danke Gott, wenn er dich preßt,
und danke ihm, wenn er dich wieder entläßt.“

Johann W. von Goethe